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Gerhard Scopoli
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Ein Segen sollst du sein

Rund 800 Gläubige aus den Pfarren des Seelsorgeraums und darüber hinaus versammelten sich am Sonntag in der  l. Kreuzkirche Bludenz zur feierlichen Festmesse unter dem Leitwort „Ein Segen sollst du sein“.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Projektchor Nüziders-Bludenz sowie dem Chor Effata. 
Eine eigens aufgebaute Ton- und Lichttechnik trug zudem zur stimmungsvollen Feier bei. Zelebranten der Festmesse waren Pfarrmoderator P. Guido Kobiec, Kaplan Jakob Geier und P. Xaver Bolek vom Franziskanerkloster sowie die pensionierten Priester Karl Bleiberschnig und Roland Trentinaglia. Zudem wirkten auch die Seelsorgenden Sabrina Wachter, Mladen Milic, Thomas Folie und Sr. Irene Lamplmayr 
liturgisch mit.

 

Segensmomente im Mittelpunkt

In einer Dialogpredigt griffen Kaplan Jakob Geier und Seelsorgerin Sabrina Wachter das Thema „Segensmomente“ auf: Wo nehme ich Segen wahr? Wann habe ich mich beschenkt gefühlt? Wer ist mir zum Segen geworden? Welche Gaben darf ich in meinem Leben entdecken? Diese Fragen luden bereits in den Wochen zuvor dazu ein, in den Kirchen persönliche Segensmomente aufzuschreiben. Eindrucksvolle Zeugnisse wurden in der Predigt geteilt und so selbst zum Segen für alle Mitfeiernden.

 

Seelsorgeraum-Vision vorgestellt

Im Rahmen der Festmesse stellte Pastoralleiter Thomas Folie die im Herbst 2025 gemeinsam erarbeitete Vision des Seelsorgeraums vor. Sie versteht sich als Orientierung für die Pfarren im Lebensraum Bludenz und lautet: „Jesus Christus ist unsere Mitte. Wir, die Katholische Kirche im Lebensraum Bludenz, leben Kirche durch Gottesdienst, Dienst am Nächsten, Verkündigung und Gemeinschaft.“
In seinen Ausführungen betonte Folie, dass diese Vision nichts grundsätzlich Neues erfinde, sondern das zusammenfasse, was Kirche seit jeher ausmacht. Zugleich lade sie dazu ein, das „Wir“ konkret zu denken – in der eigenen Pfarre, in Gruppen und Teams oder ganz persönlich. Kirche werde dort lebendig, wo Menschen Jesus Christus in ihre Mitte stellen und ihren Glauben im Alltag gestalten. „Die Vision ist nicht an bestimmte Orte gebunden, sondern wird überall dort erfahrbar, wo Gemeinschaft im Glauben gelebt wird – so auch in dieser gemeinsamen Festmesse“, so der Pastoralleiter abschließend.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele Messbesucher:innen das Angebot zur Einzel-, Paar- und Familiensegnung, ehe Anna Ladstätter und Pia Dünser bei der Agape zur Begegnung auf dem Kirchplatz einluden.   

 

Veröffentlicht am 04.03.2026
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