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Veronika Fehle - KKV
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Weil Zukunft eben auch Platz braucht

Vorarlberg ist ein Tourismusland. Qualifiziertes Personal ist immer gefragt. Die GASCHT bildet diese Fachkräfte aus und bekommt am Campus Marienberg eine neue Heimat.

Von Veronika Fehle

 

Die GASCHT – kurz für Gastgeberschule für Tourismusberufe – ist eine katholische Privatschule. Das ist sie schon länger. Genauer gesagt, seit dem Schuljahr 2017/18. Etwa 300 Schülerinnen und Schüler werden aktuell an den Standorten in Bezau, Bludenz und Hohenems ausgebildet. Was gut klingt, ist auch gut. Einzig, der Platz wurde knapp. Nun haben sich das Land Vorarlberg, die Wirtschaftskammer Vorarlberg inklusive der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie, der Schulträgerverein Marienberg und die Diözese Feldkirch auf einen Ausbau der GASCHT in Bregenz bis 2029 geeinigt.

 

 

Vertreter:innen von Land, Wirtschaftskammer, Schulträgerverein Marienberg und der Diözese haben gemeinsam die Weichen für einen Ausbau der Gastgeberschule für Tourismusberufe am Bregenzer Marienberg gestellt.

 

 

Es wird (um)gebaut

Am Campus Marienberg in Bregenz, der den Dominikusbau, die Villa Raczynski und das Klostergebäude umfasst, sind für die GASCHT zusätzlich rund 3.000 m² vorgesehen. Geplant sind u. a. ein Ausbau für Klassen und eine Lehrküche. Im Klostergebäude sind eine Erweiterung der bestehenden Küche sowie neue Sanitär-, Garderoben- und Duschbereiche vorgesehen.

 

Pädagogisch setzt die GASCHT, die für die Lernenden übrigens kostenlos ist, auf eine triale Ausbildung aus Schule, Praxis und Resonanz-Erlebnissen. Der Schulträgerverein Marienberg führt in Vorarlberg neun Schulen mit rund 1170 Schüler. Die GASCHT ist eine davon.

 

„Als Diözese Feldkirch ist es uns ein Anliegen, uns aktiv in die Bildung und Ausbildung junger Menschen einzubringen. Katholische Privatschulen wie die GASCHT an ihrem neuen Standort in Bregenz sollen junge Menschen nicht nur auf einen Beruf vorbereiten, sondern sie auch in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten und ihnen Orientierung aus dem christlichen Menschenbild geben“, freute sich Bischof Benno Elbs.

 

 

Zu diesem Anlass kochten GASCHT-Schüler:innen auf.

 

 

Was ändert sich nun?

Sämtliche Klassen aus Hohenems werden künftig in Bregenz geführt. In Bezau und Bludenz erfolgt eine Entlastung durch die Verlagerung der dritten und vierten Klassen nach Bregenz. Ressourcen können dadurch effizienter genutzt werden. Am Standort Marienberg wird eine moderne Infrastruktur für Unterricht und Praxisräume geschaffen, die am Campus gemeinsam mit den bestehenden Schulen am Marienberg genutzt wird.

 

„Wer in die Fachkräfte von morgen investiert, investiert in die Zukunft unseres Tourismusstandortes. Mit der neuen GASCHT in Bregenz schaffen wir modernste Ausbildungsbedingungen und eine starke Perspektive für unsere Fachkräfte von morgen“, betont Landeshauptmann Markus Wallner.

 

Die Vereinbarung, die nun unterzeichnet wurde, regelt die nötigen Investitionen, die Miet- und Betriebskostenzuschüsse sowie den Zeitplan. Das Land Vorarlberg leistet einen Investitionskostenbeitrag bis zu 11,1 Millionen Euro. Die Wirtschaftskammer steuert einmalig zwei Millionen Euro bei. Ein Antrag auf Förderung der Errichtungskosten wurde beim Bildungsministerium eingebracht.

 

Damit ist der Startschuss für die nun kommenden Arbeiten gefallen: Es kann also (um)gebaut werden.

Aus der KirchenBlatt-Ausgabe Nr. 36 vom 1./8. Oktober 2026.

 

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Veröffentlicht am 01.10.2026
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