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Peter-Andreas Hassiepen
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Wer Ohren hat zu hören, der höre!

„Die Kunst des Zuhörens“ – mit diesem Gedanken befasst sich Bernhard Pörksen zur Eröffnung des neuen Herbstsemesters des Montagsforums in Dornbirn.

Haben wir verlernt, wirklich zuzuhören? Offen und unvoreingenommen zu sein? Was heißt es, wirklich miteinander zu reden und einander zuzuhören, die eigenen Überzeugungen infrage zu stellen und sich der Weltsicht des anderen auszusetzen? Mit diesen Fragen befasst sich der bekannte Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen am 4. Oktober beim Montagsforum in Dornbirn.

 

Ganz Ohr sein


Seit Jahren erfreut sich die Thematik des Zuhörens eines wachsenden Interesses – von Artikeln über Vorträge bis hin zu unzähligen Podcasts. Die „stille Kunst“ ist aus dem heutigen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken. Redewendungen zum Thema Zuhören gibt es wie Sand am Meer: „Die Ohren spitzen“, „ein offenes Ohr haben“, „jemandem Gehör schenken“ oder „ganz Ohr sein“.
Auch die Wissenschaft scheint aktuell einen Konsens gefunden zu haben: Zuhören ist keinesfalls passiv, sondern vielmehr aktiv und kann und sollte geübt werden. Über das Thema kann also vor allem eines gesagt werden – es kann nicht überhört werden.

Aus der KirchenBlatt-Ausgabe Nr. 36 vom 1./8. Oktober 2026.

 

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Von Jakob Lorenzi
Veröffentlicht am 01.10.2026
Organisationsstelle: Kommunikation
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