Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Vorarlberger KirchenBlatt
Hauptmenü:
  • Informationen
    • Abo-Service
      • Kombi_Abo
      • Print_Abo
      • Digital_Abo
      • Geschenk_Abo
      • Leser werben Leser_Abo
      • Schnupper_Abo
      • Gratis_Abo
      • Fasten_Abo
    • KirchenBlatt digital
    • KirchenBlatt Reisen
    • Für Werbekunden
    • Archiv
      • KirchenBlatt-2025
      • KirchenBlatt-2024
      • KirchenBlatt-2023
  • Digitalausgabe
  • Kalender
  • Personen
  • Kontakt
Menü
  • Informationen
    • Abo-Service
      • Kombi_Abo
      • Print_Abo
      • Digital_Abo
      • Geschenk_Abo
      • Leser werben Leser_Abo
      • Schnupper_Abo
      • Gratis_Abo
      • Fasten_Abo
    • KirchenBlatt digital
    • KirchenBlatt Reisen
    • Für Werbekunden
    • Archiv
      • KirchenBlatt-2025
      • KirchenBlatt-2024
      • KirchenBlatt-2023
  • Digitalausgabe
  • Kalender
  • Personen
  • Kontakt
Inhalt:
Das Thema Gewaltprävention ist der Diözese ein großes Anliegen.
J. Schwald/KKV / Das Thema Gewaltprävention ist der Diözese ein großes Anliegen.
  • Vorarlberger Kirchenblatt (617)
  • Aktuelles

Die Pfarren als sichere Orte erleben

Einige Pfarren im Land arbeiten mit Unterstützung der Stabsstelle Gewaltprävention und den Gemeindebegleiter:innen an ihren Schutzkonzepten, damit Pfarren für alle ein Wohlfühlort bleiben.

von Joachim Schwald

 

Kirche bietet Menschen Gemeinschaft, Halt, Orientierung und Sinn. Sie ist dort, wo Menschen zusammenkommen, sich entfalten und Vertrauen aufbauen können. Sie fördert das soziale Miteinander, unterstützt in Krisensituationen, feiert Lebensübergänge und bewahrt christliche Werte, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. „Damit unsere Pfarren für alle – ob klein oder groß – ein echter Wohlfühlort bleiben, arbeiten viele von ihnen an ihrem Schutzkonzept“, freut sich Doris Bauer-Böckle von der Stabsstelle Prävention der Diözese Feldkirch (siehe Factbox).

Eine Pfarre, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigt, ist die Pfarre Mariahilf in Bregenz. Warum war es den Pfarrverantwortlichen wichtig, in diesem Bereich eine Vorreiterrolle in Vorarlberg einzunehmen? „Das hatte zwei Gründe“, merkt Gemeindeleiter Thomas Berger-Holzknecht an. „Zum einen haben wir in Mariahilf erfreulicherweise viele Kinder, die sich nach der Erstkommunion als Ministrant:innen, in der Jungschar und als Sternsinger:innen engagieren. Dazu gibt es ein Jugendteam, das gemeinsam mit unserer Jugendleiterin Claudia Teichtmeister diese Bereiche organisiert und viele Unternehmungen durchführt. Diese Kinder und Jugendlichen sollen Mariahilf als einen sicheren Ort erleben. Zum anderen hat es mich als kirchlichen Organisationsberater interessiert, wie der Prozess aussehen kann, in dem ein pfarrliches Schutzkonzept einerseits inhaltlich fundiert und mit guter Beteiligung und andererseits ressourcenschonend umgesetzt werden kann.“

 

„Es gibt ein großes Engagement und

dieses soll sensibel sein für die Kirche 
als sicheren Ort.“
                                Pfarrer Mathias Bitsche

 

Prävention ≠ Misstrauen

„Ein Schutzkonzept lebt natürlich nicht auf dem Papier, sondern durch die Menschen, die es mit Leben füllen“, sagt Doris Bauer-Böckle, die sehr darauf Wert legt, Prävention nicht mit Misstrauen gleichzusetzen. Vielmehr bedeute es „Verantwortung aus Nächstenliebe“. „Wir wollen eine Kultur der Achtsamkeit schaffen. Diese Aufgabe ist wichtig und notwendig und kann nur umgesetzt werden, wenn möglichst viele mitarbeiten“, so Bauer-Böckle.
Genau das ist beispielsweise in der Seelsorgeregion Vorderland der Fall, wie Pfarrer Mathias Bitsche berichtet. „Weil die Seelsorgeregion schon ein paar Jahre in enger Kooperation unterwegs ist, hat man entschieden, das Schutzkonzept gemeinsam zu erarbeiten und nicht jede Pfarre für sich. Konkret gibt es drei große gemeinsame Treffen, bei denen Vertreter:innen aller Pfarren dabei sind. Zudem gibt es immer wieder Phasen vor Ort, bei denen verschiedene Schritte des Schutzkonzepts – wie etwa Schutz- oder Risikoanalyse, Krisenplan und Beschwerdewesen – miteinander besprochen werden. Das alles wird zusammengetragen und im Leitungsteam zusammengefasst. Bis zum Herbst soll dann das fertige Schutzkonzept präsentiert werden.“

 

Infos zum Auftakt

Unterstützung erhalten die Pfarren vom Team der Gemeindeberatung der Diözese. Inhaltliche Expertise steuert zudem die Stabsstelle Prävention von Missbrauch und Gewalt bei. „Im Rahmen einer ‚Kick-off‘-Veranstaltung, zu der sowohl Mitarbeitende aller pfarrlichen Bereiche als auch interessierte Personen, die sich (noch) nicht in der Pfarre engagieren, eingeladen sind, werden grundlegende Informationen weitergegeben. Danach kann es mit der Konzeptionierung auch schon losgehen“, informiert die Gewaltpräventionsbeauftragte der Diözese.

 

„Ganz wichtig für uns war
die Prozessbegleitung
durch die regionale
Pfarrbegleitung.“
                       Thomas Berger-Holzknecht

 

Richtig und wichtig

Darüber, dass ein solches Schutzkonzept Sinn macht, sind sich alle Beteiligten einig. „Wir im Vorderland machen die Erfahrung, dass unglaublich viele Menschen, die Kirche mittragen, sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren oder bei Seniorentreffen helfen. Da ist es sehr wichtig, dass man gut miteinander umgeht und sensibel ist“, merkt Pfarrer Bitsche an, während in Bregenz auch Strategien zum Schutz von Ehrenamtlichen entwickelt wurden. „Ein Dauerthema in Mariahilf ist der respektvolle, aber klare Umgang mit bettelnden Personen, den wir nun geregelt haben. Außerdem wurde nach Wegen gesucht, wie sich unsere Ehrenamtlichen im Flohmarktteam vor Übergriffen schützen können. Der Schwerpunkt lag aber auch bei uns im Bereich der Kinder- und Jugendpastoral sowie auf der weiteren Sensibilisierung der Gruppe des Besuchsdienstes in den Sozialzentren von Bregenz“, so Thomas Berger-Holzknecht.

Anhand dieser beiden Beispiele wird deutlich, wie unterschiedlich die Bedürfnisse in den einzelnen Pfarren sind. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich individuell mit der Thematik zu befassen. Und einen wesentlichen Aspekt fügt Doris Bauer-Böckle abschließend noch hinzu: „Entscheidend ist, dass das Schutzkonzept nicht sofort fertig sein muss, sondern sich – wie die Angebote in den Pfarren auch – stetig weiterentwickeln darf.“ 

KKV / Breuer

Stabsstelle Gewaltprävention

Die Stabsstelle Gewaltprävention für Kinder, Jugendliche und (Erwachsene) Schutzbefohlene (kurz „Gewaltprävention“) hat den Auftrag, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der Diözese Feldkirch über das Thema Gewalt zu informieren, zu sensibilisieren und dadurch Netzwerke zu schaffen.
Ausreichende Information über und Beschäftigung mit dem Thema ist Voraussetzung dafür, Menschen vor Gewalt jeglicher Form zu schützen. Die Auseinandersetzung mit den Formen von Gewalt und der Gewaltspirale ist eine Herausforderung, weil sie auf der Seite der Betroffenen und Beobachtenden 
mit Angst und Unsicherheit verbunden ist und gleichzeitig verlangt, eigenen Gewalthandlungen gegenüber nicht blind zu sein.

 

Nähere Informationen bei Doris Bauer-Böckle T 0676 83240 5078 bzw.

E doris.bauer-boeckle@kath-kirche-vorarlberg.at

Von Cornelia Engler
Veröffentlicht am 30.04.2026
Drucken Teilen

Inhalt teilen

Bitte wählen Sie, auf welche Weise Sie die Seite teilen möchten.

Herausforderungen des Lebens

5. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr A – 3. Mai 2026
Mehr lesen
Das Thema Gewaltprävention ist der Diözese ein großes Anliegen.

Die Pfarren als sichere Orte erleben

Pfarren sollen für alle ein Wohlfühlort bleiben.
Mehr lesen

Faszination Kirchen- & Chormusik

Paul Burtscher leitet heuer erstmals den zweijährigen Chorleitungs-Lehrgang ander Stella Vorarlberg.
Mehr lesen

Ein Zeichen, das trägt

Mit einer feierlichen Segensfeier wurde der Auftakt zur Turmsanierung der Kirche St. Martin in Dornbirn begangen....
Mehr lesen
Du bist hier
  • Vorarlberger Kirchenblatt (617)
  • Aktuelles

Sie haben Fragen, Ideen, Rückmeldungen?

 

Kontaktieren

Sie uns!

 

kirchenblatt@kath-kirche-vorarlberg.at

Unser Büro

Bahnhofstraße 13

6800 Feldkirch

T +43 5522 3485-101

F +43 5522 3485-5
kirchenblatt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 9 bis 11 Uhr

Freitag von 9 bis 12 Uhr

  • Impressum
  • Datenschutz
Anmelden