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„Lichtspuren“ als Mutmacher und Hoffnungsschimmer

„Lichtspuren“ ist ein besonderes Angebot für Frauen, die aktuell mit einer Krebsdiagnose leben oder in der Vergangenheit an Krebs erkrankt waren. Es schafft einen geschützten Raum für das, was ist: Verletzlichkeit, Stärke, Glaube, Zweifel, Heilsein in tieferem Sinn.

von Anna Kadisch

 

Fünfmal ist Pilgerreferentin Birgit Huber heuer gemeinsam mit Frauen mit Krebsdiagnose unterwegs, um zusammen Kraft zu schöpfen, Vertrauen zu finden und sich getragen 
zu wissen.

Stell dir vor, du triffst jemanden völlig Fremden auf der Straße. Er fragt dich, was es mit „Lichtspuren“ auf sich hat. Wie antwortest du?
Birgit Huber: Das Angebot „Lichtspuren – gemeinsam Unterwegssein für Frauen mit Krebsdiagnose“ verbindet Bewegung, Natur und Spiritualität. Gemeinsames Gehen, Zeiten der Stille, Reflexionsfragen zu Themen, die Menschen mit Krebserfahrung bewegen und passende Rituale eröffnen den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Kraft zu schöpfen, Vertrauen zu finden und sich getragen zu wissen. „Lichtspuren“ gibt die Möglichkeit zur inneren Einkehr - und zum Austausch, wenn gewünscht. Und es bietet einen Raum, in dem die Frauen einfach da sein dürfen.

 

Was war der persönliche oder berufliche Impuls, ein Pilgerangebot speziell für Frauen mit einer Krebsdiagnose ins Leben zu rufen?
Huber: Da gibt es einen persönlichen und zwei berufliche Impulse. Zum einen empfinde ich es als meine Berufung, Menschen aus dunklen Lebenssituationen ins Licht zu begleiten. Zum anderen ist die bedingungslose Begleitung und Präsenz in Krankheit, Tod und Trauer eine der Kernstärken der Katholischen Kirche Vorarlbergs – und genau hier ist ja auch das Angebot „Lichtspuren“ angesiedelt. Außerdem habe ich mich zur Yoga- und Krebs-Trainerin ausbilden lassen, weil ich mich als zertifizierte Yogalehrerin bereits seit mehr als zehn Jahren im Bereich „Accessible Yoga“ einsetze, um Yoga auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen zugänglich zu machen. Das Wissen aus dieser Ausbildung, in der es nicht nur um Yoga im engeren Sinne ging, sondern vor allem um eine umfassende professionelle spirituelle Begleitung von Menschen mit Krebsdiagnose, fließt jetzt direkt in die Gestaltung von „Lichtspuren“ ein – ohne dass es bei „Lichtspuren“ deshalb um Yoga geht.

 

An wen richtet sich das Angebot konkret?
Huber: An Frauen, die aktuell an Krebs erkrankt sind oder in der Vergangenheit an Krebs erkrankt waren. „Lichtspuren“ ist so gestaltet, dass es auch für Menschen passt, die mit Kirche oder Glauben nichts anfangen können.

 

Was erwartet die Teilnehmerinnen?
Huber: Es gibt einmal im Monat eine sehr leichte Wanderung (reine Gehzeit 1,5 Stunden), für die man keine Kondition benötigt, an landschaftlich schönen Orten in ganz Vorarlberg. Die Wanderung beinhaltet spirituelle Impulse, Rituale, Journaling (Schreiben zu Reflexionsfragen), Stille und sanfte Atemeinheiten. Es gibt die Möglichkeit zur inneren Einkehr und auch zum Austausch, wenn man diesen möchte. Jede Wanderung hat ein besonderes Thema, z.B. „Licht in der Dunkelheit – Hoffnung in der Krise“, „Körper und Seele im Wandel – Kraft schöpfen“ oder „Spuren der Liebe – Erinnerung, Dankbarkeit, Zukunft“.

 

Die Treffen können also unabhängig voneinander besucht werden?
Huber: Ja, man kann einmal teilnehmen oder auch mehrere Treffen besuchen. Je nachdem, welches Thema oder welche Strecke einen besonders ansprechen, oder wie es einem gesundheitlich gerade geht. Das kann ja bei einer Krebserkrankung sehr stark schwanken. Insgesamt findet „Lichtspuren“ fünfmal statt.

 

Welche Rolle spielt die Leitung bzw. Begleitung während des Pilgerns – eher strukturierend, zurückhaltend oder mitgehend?
Huber: Bei „Lichtspuren“ bin ich als Begleiterin auf der einen Seite aktiv, wenn ich Rituale oder Atemeinheiten anleite. Auf der anderen Seite bin ich mitgehend und völlig offen für die Bedürfnisse und Anliegen der Frauen.

 

Welche Bedeutung haben spirituelle oder existenzielle Fragen in diesem Angebot – und wie offen ist der Raum dafür gestaltet?
Huber: Eine schwere Erkrankung wie Krebs bedeutet eine große Zäsur im Leben. Plötzlich mit der eigenen Verwundbarkeit und Endlichkeit konfrontiert zu sein, erschüttert das Leben in seinen Grundfesten und verlangt nach Antworten auf existenzielle Fragen. Wie geht es weiter, was tut mir jetzt gut? Wie stärke ich meine Selbstfürsorge? Was sind meine Wünsche und Bedürfnisse? All diese Fragen sind Teil von „Lichtspuren“. Aber es werden keine Glaubensinhalte im engeren Sinne vermittelt.

 

Was ist dir in deiner Rolle als Leitung besonders wichtig?
Huber: Ich möchte einen geschützten Raum für all das schaffen, was bei den Frauen da ist: Verletzlichkeit, Stärke, Glaube, Zweifel, Heilung in tieferem Sinn. Erfahrungen und Emotionen wie Traurigkeit und Wut sollen genauso geteilt werden können wie Hoffnung, Mut und Lebensfreude.

 

Gibt es etwas, das Menschen an dem Angebot überraschen würde?
Huber: Ich würde mich freuen, wenn die Teilnehmerinnen auf dem gemeinsamen Weg überraschende Lichtblicke erleben können.

 

Was sollen die Frauen am Ende des Pilgerwegs für sich mitnehmen?
Huber: Sie sollen erleben können: „Ich bin nicht allein. Es gibt etwas, was mich trägt.“ Außerdem: „Ich bin mehr als meine Krankheit.“ Und sie sollen sich als selbstwirksam erleben können im Sinne von „Es geht vieles nicht mehr so wie vor der Erkrankung, aber ich bin nicht hilflos und ich bin nicht ausgeliefert“. Dafür spielt das Gehen eine ganz große Rolle. Insgesamt sollen sie sich durch das gemeinsame Unterwegssein gestärkt fühlen.

 

Wie siehst du die Zukunft dieses Angebots – gibt es Pläne zur Weiterentwicklung?
Huber: Die Krebshilfe Vorarlberg, die meine Kooperationspartnerin bei diesem Angebot ist, hat mich bereits gebeten, auch etwas für Männer mit Krebsdiagnose anzubieten. Das werde ich ab Herbst 2026 tun, in Zusammenarbeit mit einem männlichen Wegbegleiter. Und wie es mit „Lichtspuren“ weitergeht, das werden wir entscheiden, sobald die fünf Wanderungen stattgefunden haben. In Zürich sind Frauen mit Krebsdiagnose schon seit einigen Jahren monatlich pilgernd gemeinsam unterwegs.   

Lichtspuren

 

„Lichtspuren“ ist so gestaltet, dass es auch für kirchen- und glaubensferne Menschen passt. Das Angebot richtet sich an Frauen, die aktuell mit einer Krebsdiagnose leben oder in der Vergangenheit an Krebs erkrankt waren.

 

Was erwartet die Teilnehmerinnen? 
- Gemeinsames Gehen in der Natur (1,5 Stunden reine Gehzeit, einfache Strecken, keine Kondition erforderlich)
- Spirituelle Impulse, Rituale, Journaling, Stille
- Sanfte Atemeinheiten
- Möglichkeit zur inneren Einkehr und zum Austausch

 

Termine:
Donnerstag, 26. März 2026
Donnerstag, 23. April 2026
Donnerstag, 21. Mai 2026
Donnerstag, 25. Juni 2026
Donnerstag, 16. Juli 2026
jeweils von 14 bis 16.30

 

Leitung: Dr. Birgit Huber M.A.
Pilgerreferentin der Diözese Feldkirch, spirituelle Begleiterin, zertifizierte 
Yoga- und Krebstrainerin


Anmeldung:
Sekretariat der Krebshilfe Vorarlberg, Dornbirn (Mo-Fr 9 bis 12 Uhr)
T 05572 202388, E office@krebshilfe-vorarlberg.at
Anmeldung bis spätestens eine Woche vor jedem Termin.
Kosten pro Termin: € 5,-


Alle Treffpunkte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. 
Die Treffen bauen nicht aufeinander auf und können auch einzeln besucht werden.

Eine Kooperation der Katholischen Kirche Vorarlberg und der Krebshilfe Vorarlberg.

Von Cornelia Engler
Veröffentlicht am 17.03.2026
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