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Damit Leben gut gelingen kann

Marlies Enenkel-Huber setzt seit Februar als neue Leiterin des katholischen Bildungswerks frische Impulse für ein gutes Leben.

Von Anna Kadisch

 

Neue Aufgabe, klare Haltung, viel Erfahrung im Gepäck: Marlies Enenkel-Huber steht seit Februar an der Spitze des katholischen Bildungswerks und des Bereichs Lebensgestaltung und Ethik. Was sie antreibt? Die Frage, wie ein gutes Leben gelingen kann – persönlich, gesellschaftlich und im Dialog mit der Kirche. Im Interview spricht sie über ihren Weg, ihre Motivation und darüber, warum es manchmal wichtig ist, innezuhalten und die Richtung zu prüfen.

 

 

Liebe Frau Enenkel-Huber, Sie haben im Februar die Leitung des katholischen Bildungswerks und des Bereichs Lebensgestaltung und Ethik übernommen. Was hat Sie dazu bewogen, diese Aufgabe zu übernehmen?

Marlies Enenkel-Huber: Ich war in der Vergangenheit bereits viele Jahre in der Katholischen Kirche tätig – in verschiedenen Funktionen als Haupt- und Ehrenamtliche. Unter anderem arbeitete ich seit zehn Jahren in der Elternbildung, die ein Teil des Bereichs Lebensgestaltung und Ethik ist. Als freiberufliche Mitarbeiterin in der Gemeindeberatung und später als Supervisorin bin ich mit der Kirche in Verbindung geblieben. Die Kirche schätze ich als respektvolle Arbeitgeberin. Deshalb habe ich mich für diese Stelle beworben und freue mich sehr, dass ich ausgewählt wurde.

 

Was hat Sie beruflich geprägt, bevor Sie Ihre neue Stelle angetreten haben?

Enenkel-Huber: Ich arbeitete im Bodensee Bildungszentrum Schloss Hofen in Lochau, eine Erwachsenenbildungseinrichtung, in der berufsbezogene Aus- und Weiterbildungen angeboten werden. Ich war für die Konzeption und das Management von Lehrgängen und Seminarprogrammen in den Themenbereichen Medizin, Psychotherapie, Soziale Arbeit und Gesellschaft verantwortlich.

 

Denken Sie, dass Ihre Erfahrung im Bildungszentrum und in der Elternbildung Ihnen in Ihrer neuen Position zugutekommen wird?

Enenkel-Huber: Ein großer Schwerpunkt im Bereich Lebensgestaltung und Ethik sind Angebote in der Erwachsenenbildung (Elternbildung, Seniorenbildung, Vorträge und Workshops vor Ort zu gesellschaftlichen Themen usw.). Bereits in meinem Studium bildete die Erwachsenenbildung einen Schwerpunkt. Ich arbeitete in der Folge im Bildungshaus Batschuns, in der Elternbildung sowie in Schloss Hofen. In meiner Tätigkeit bei der PfarrCaritas ging es darum, wie Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen durch die Unterstützung und Begleitung von Freiwilligen zu einem guten Leben finden können. Das ist aus meiner Sicht ein großes Anliegen des Bereichs Lebensgestaltung und Ethik.

 

Wenn Sie jemand spontan fragt: „Was machen Sie eigentlich beruflich?“ – wie antworten Sie? Und welche Herausforderungen begegnen Ihnen dabei im Alltag?

Enenkel-Huber: Ich arbeite in der Katholischen Kirche und bin dort für die Schnittstellen zwischen Kirche und Gesellschaft zuständig. Wir versuchen dies vor allem mittels Bildungsangeboten für Erwachsene zu bewerkstelligen. Diese Angebote finden direkt bei den Menschen vor Ort statt. Die Herausforderungen sehe ich zum einen in der Fülle der Themen, die im Bereich Lebensgestaltung und Ethik bearbeitet werden können. Eine Schwerpunktsetzung ist dabei unumgänglich. Zum anderen beschäftigen mich auch die budgetären Herausforderungen, die wir, wie viele andere Organisationen und Träger, zu bewältigen haben.

 

Große Frage: Was bedeutet für Sie persönlich eine gute Lebensgestaltung – und was hat Ethik damit zu tun?

Enenkel-Huber: Das ist eine schwierige Frage! *lacht* Ich durfte unlängst am Gesellschaftspolitischen Stammtisch – auch ein Angebot des Bereichs Lebensgestaltung und Ethik – mit Alfried Längle, Schüler von Viktor Frankl, teilnehmen. Es ging dabei um genau diese Frage. In Anlehnung an seine Ausführungen würde ich kurz zusammengefasst sagen: Lebensgestaltung ist sinnvoll, wenn die Richtung zu einem für mich und andere guten und wertvollen Leben führt.

 

Wo sehen Sie Parallelen zwischen Ihrer früheren Tätigkeit und Ihrer heutigen Aufgabe?

Enenkel-Huber: Offen und neugierig sein für das, was sich in unserer Gesellschaft ereignet, was die Menschen bewegt und worauf sie Antworten suchen, ist aus meiner Sicht hier wie dort wichtig, um Menschen bei der Suche nach einem wertvollen und sinnvollen Leben zu begleiten – sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Kontext.

 

Was macht für Sie eine gute Leitung aus?

Enenkel-Huber: Bei der Leitung des katholischen Bildungswerks und dem Team Lebensgestaltung und Ethik ist mir eine wertschätzende, konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig, um die alltäglichen Aufgaben gut bewältigen zu können. Es ist mir ein Anliegen, immer wieder innezuhalten, um zu schauen, ob die Richtung stimmt. Welche Schritte sind notwendig und hilfreich, um zu einem guten Leben für alle Menschen beitragen zu können?

 

Was ist Ihnen in Ihrer Rolle als Leiterin besonders wichtig?

Enenkel-Huber: Eine offene, wertschätzende und transparente Kommunikation sowie ein partizipativer und unterstützender Leitungsstil sind mir sehr wichtig.

 

Zum Abschluss: Möchten Sie Ihrem Team noch etwas mit auf den Weg geben? 

Enenkel-Huber: Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und hoffe auf eine gute gemeinsame Zeit.

 

Katholischen Bildungswerk Vorarlberg

 

Das Katholische Bildungswerk Vorarlberg ist eine kirchliche Einrichtung der Erwachsenenbildung in Vorarlberg. Es bietet qualitätsvolle, niederschwellige Bildungsangebote für alle Menschen – unabhängig von Herkunft oder Konfession – und orientiert sich am Evangelium sowie an der katholischen Soziallehre. 

Ziel ist es, persönliche Entwicklung zu fördern, Kompetenzen zu stärken und Gemeinschaft vor Ort zu unterstützen.

 

Katholisches Bildungswerk

 

Veröffentlicht am 23.02.2026
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