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Susanne Seeberger
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Der Gesellschaft und sich selbst etwas Gutes tun

Seit Herbst 2024 bietet Susanne Seeberger gemeinsam mit ihrer Arbeitskollegin Elke Sperger alt jung sein-Kurse in Nenzing an. Wie sie dazu gekommen ist und was ihr die „Trainingseinheiten“ mit den Senior:innen bedeuten, erzählt sie hier.

Von Joachim Schwald

 

Über ihre Arbeitskollegin Elke Sperger wurde Susanne Seeberger auf den Lehrgang für angehende alt jung sein-Referent:innen aufmerksam. Gab es zunächst noch Vorbehalte, ob sich der Kurs für ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen überhaupt eignet, verschlugen sich diese postwendend. „Die Atmosphäre bei den Kursen war sehr angenehm und wertschätzend. Die Themen waren sehr weise ausgewählt. Es waren großartige Referent:innen, die wirklich für ihre Themen brennen“, erinnert sich die Nenzingerin an die Ausbildung zurück. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr dabei die Kurseinheit Rituale und Spiritualität. Aber auch die harmonische Gruppe trug zu einem guten Miteinander bei den Kursen bei. „Es hat sich eine richtige Freundschaft unter den Teilnehmer:innen entwickelt. Wir treffen uns jetzt noch regelmäßig und tauschen uns aus“, erzählt sie.

 

Gegen Vereinsamung

Über ihre Motivation, sich in diesem Bereich zu engagieren, sagt Seeberger: „Ich bin in der Hauskrankenpflege tätig und sehe hier oft, wie groß die Einsamkeit der Menschen ist. Hier etwas zu haben, das die Menschen aus ihrer Zurückgezogenheit herausholt und das darüber hinaus noch so etwas Positives ist, ist sehr schön.“

Dass sie die Kurse in den Räumlichkeiten des Nenzinger Tagestreffs gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke anbieten kann, empfindet Seeberger als großen Vorteil. „Unsere Teilnehmer:innen sind praktisch alle 80+, teilweise sogar über 90 Jahre alt, da ist es fein, wenn man zu zweit ist“, schätzt sie die Teamarbeit.

Die meisten Teilnehmer:innen kennt Susanne Seeberger von ihrem Beruf in der Hauskrankenpflege. So gut kennt sie sie dann aber doch nicht, denn: „Es ist sehr spannend, die Leute in Gesellschaft zu erleben. Bei unseren Hausbesuchen erleben wir sie immer nur im 1-zu1-Gespräch. Da ist es für uns oft ein Aha-Erlebnis, was die Gemeinschaft tatsächlich ausmacht. Wir staunen immer wieder, wie die Leute aus sich herausgehen.“

 

Viele Lebensweisheiten

Die rund 1½-stündigen Kurseinheiten sind immer klar strukturiert, denn Rituale sind für die Senior:innen sehr wichtig. Da die Übungen oft anstrengend und schwierig sind, machen die Nenzinger alt jung sein-Kursleiterinnen dazwischen eine kurze Pause, in der sich die Senior:innen austauschen können. Die Lernerfolge freuen nicht nur die Senior:innen, sondern auch die beiden Kursleiterinnen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Kursteilnehmer:innen jedes Mal mit einem Lächeln zur Tür hinausgehen“, steht für Seeberger außer Frage, dass auch sie von den Kursen profitiert und fügt im selben Atemzug an: „Man bekommt so viele Lebensweisheiten, die sonst verloren wären. Das berührt mich wirklich oft zutiefst. Da sind Woche für Woche so viele bereichernde Momente dabei. Ich nehme immer etwas mit nach Hause.“

 

Freude an den Menschen

Dass man nach dem altjungsein-Lehrgang gut auf die eigenen Kurse vorbereitet ist, steht für Seeberger außer Frage. „Das Rüstzeug, das man im Rahmen der Ausbildung mitbekommt, ist sehr hilfreich“, findet sie. „Wir haben nicht nur den Aufbau einer Kurseinheit kennengelernt, sondern von jedem Referenten auch ganz viele Unterlagen bekommen. Man kann aus einem großen Fundus schöpfen“, sagt sie.

 

Und wer eignet sich als alt jung sein-Referent:in? „Alle, die Freude an Menschen haben und die der Gesellschaft gerne etwas Gutes gegen die Einsamkeit tun möchte. Es braucht Empathie, Humor und liebevolle Konsequenz. Und das schön ist: Man tut nicht nur den Senior:innen, sondern gleichzeitig auch sich selbst etwas Gutes.“

 


 

Alt jung sein

Gedächtnistraining, Gespräche, Psychomotorik, (digitales) Alltags-Kompetenztraining sowie Lebens- und Sinnfragen sind die fünf Grundelemente, auf der alt jung sein-Trainer:innen die Kurseinheiten gestalten. Neben körperlichen und geistigen Übungen erhalten die 
Teilnehmer:innen wertvolle Tipps für den Alltag. Das Zusammenkommen macht Spaß, fördert die Gemeinschaft und jede 90-minütige Einheit erweist sich als eine sinnvolle Gestaltung der kostbaren Lebenszeit. Alt jung sein ist ein Projekt des Katholischen  Bildunsgswerks Vorarlberg in Kooperation mit dem Land Vorarlberg und den Gemeinden.

 

Lehrgang

Oktober 2026 bis Juni 2027
Bildungshaus Batschuns und Diözesanhaus Feldkirch
Kosten: € 950,– + Kosten für Übernachtung und Verpflegung. Nach Abschluss des Lehrgangs und zwei durchgeführten Kursen werden € 250,– rückerstattet.
Anmeldung: bei Sigrun Fenkart-Ploner T 0676 832401102, E sigrund.fenkart-ploner@kath-kirche-vorarlberg.at bzw.  www.altjungsein.at

Veröffentlicht am 11.05.2026
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