Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Vorarlberger KirchenBlatt
Hauptmenü:
  • Informationen
    • Abo-Service
      • Kombi_Abo
      • Print_Abo
      • Digital_Abo
      • Geschenk_Abo
      • Leser werben Leser_Abo
      • Schnupper_Abo
      • Gratis_Abo
      • Fasten_Abo
    • KirchenBlatt digital
    • KirchenBlatt Reisen
    • Für Werbekunden
    • Archiv
      • KirchenBlatt-2025
      • KirchenBlatt-2024
      • KirchenBlatt-2023
  • Digitalausgabe
  • Kalender
  • Personen
  • Kontakt
Menü
  • Informationen
    • Abo-Service
      • Kombi_Abo
      • Print_Abo
      • Digital_Abo
      • Geschenk_Abo
      • Leser werben Leser_Abo
      • Schnupper_Abo
      • Gratis_Abo
      • Fasten_Abo
    • KirchenBlatt digital
    • KirchenBlatt Reisen
    • Für Werbekunden
    • Archiv
      • KirchenBlatt-2025
      • KirchenBlatt-2024
      • KirchenBlatt-2023
  • Digitalausgabe
  • Kalender
  • Personen
  • Kontakt
Inhalt:
Fehle/KKV
  • Vorarlberger Kirchenblatt (617)
  • Aktuelles

Das fühlt sich nach Zukunft an

Wo zwei oder drei ... was aber, wenn vier oder fünf oder 22 zusammensitzen, zum Beispiel im Bildungshaus Batschuns? Etwas Gutes und es hat mit Synodalität zu tun.

von V. Fehle

 

Es ist heiß. Draußen knackt der Sommer die 34 Grad. Und drinnen? Drinnen sitzen 22 Frauen und Männer im Kreis und sprechen über ihre Erfahrungen mit Synodalität. Synodali-was? Und überhaupt, Sitzkreis? Typisch Kirche!
Ja, stimmt und nein, stimmt überhaupt nicht. Denn im Saal des Bildungshauses Batschuns passierte etwas, das mit der Zukunft der Kirche zu tun hatte.


Synodalität heißt es und kommt aus dem Griechischen. Es bezeichnet so viel wie das

 

Gemeinsam-unterwegs-Sein“.

 

Vereinfacht heißt das: Miteinander reden und nicht übereinander. Miteinander gehen und nicht gegeneinander. Und diese neue Art des Miteinander soll jetzt am besten alle Ebenen „der Kirche“ durchziehen und prägen.
Ein Miteinander aber, das will auch geübt sein. Genau das geschah in diesem Sitzkreis im Saal von Batschuns.

 

Die Zukunft im Bodenseeraum wird synodal, sprich ein gemeinsamer Weg.

 

 

Tellerränder und Weitblick

„Ich freue mich sehr, dass leitende Vertreter:innen von drei Schweizer Diözesen – St. Gallen, Basel, Chur – und drei Deutschen Diözesen – Rottenburg-Stuttgart, Augsburg, Freiburg – zu uns nach Batschuns gekommen sind, um jenen wichtigen Schritt zu machen, der im weltweiten synodalen Prozess als ,Austausch der Gaben‘ bezeichnet wird: das heißt, um miteinander die Früchte, die Highlights, die Learnings und die Herausforderungen, die wir bis jetzt in diesem Prozess in unseren unterschiedlichen Kontexten erkannt haben, zu teilen. Um über den jeweils eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Uns gegenseitig zu inspirieren. Mut zu machen. Voneinander und miteinander zu lernen und zu wachsen. Und gerade in diesem gemeinsam Unterwegs-Sein auch etwas von unserem Grundauftrag als Kirche zu leben – nämlich Zeichen und Werkzeug der Einheit zu sein: Verbunden mit Gott und untereinander, um unserer Welt und den Menschen zu dienen“, fasst Petra Vonier-Pösel, Pastoralamtsleiterin in Feldkirch, zusammen.

 

Da, wo Energie ist

Mit dieser Position ist sie nicht allein. Sei es Gabriele Denner aus Deutschland, die das Treffen in Batschuns mitorganisierte oder die Schweizerin Helena Jeppesen-Spuhler, die selbst an der Weltsynode in Rom teilnahm und auch in Batschuns zu Gast war, in einem Punkt sind sie sich alle einig: Hier hat etwas Großes für den Bodenseeraum begonnen. „Da wo Energie, Interesse und Freude sind, ist es besonders hilfreich und äußerst fruchtbar am synodalen Prozess weiterzuarbeiten. Aus einem Treffen zum Thema partizipativer diözesaner Strukturen in Rottenburg-Stuttgart entstand die Idee des Austauschs im Bodenseeraum. Es freut mich sehr, dass aus einer spontanen Idee ein weiterer Meilenstein im synodalen Prozess entstanden ist, dass in diesem geographischen Raum eine dynamische Runde entstanden ist, die der Kirche ein synodales Gesicht geben möchte. Die konkreten Erfahrungen, die wir miteinander teilten, das Reflektieren auch dessen, das nicht gelungen ist, werden weiter bewegen und den Prozess insgesamt stärken. Ich freue mich schon aufs nächste synodale Teilen im Bodenseeraum“, blickt Jeppesen-Spuhler optimistisch auf die nächste Etappe des gemeinsamen Weges.


Und ja, der synodale Prozess läuft weltweit. Schon Papst Franziskus hatte mit seinen Synoden (wir erinnern uns beispielsweise an die Amazonas-Synode oder die Familien-Synode) seine Bischöfe und Laien-Vertreter:innen nach Rom zu gemeinsamen Beratungen gerufen. Papst Leo hat diesen Weg fortgesetzt.

 

Auf Augenhöhe weiter

In Vorarlberg hat sich für die Diözese Feldkirch bereits ein Synoden-Team gefunden, das die Idee des Miteinanders lokal in die Pfarren (und darüber hinaus) trägt. Viele weitere Ideen aus Diözesen des gesamten Bodensee- und des süddeutschen Raums wurden in Batschuns zusammengetragen. Man hörte voneinander. Man lernte voneinander. Man tauschte sich aus. Vernetzung auf Augenhöhe war auch hier die Devise. Denn neben Theolog:innen, Seelsorger:innen und pastoral Tätigen saßen da auch die (Weih)Bischöfe Felix Gmür, Beat Grögli, Matthäus Karrer, Benno Elbs und mit Bernhard Willi auch der Generalvikar in Chur.
Das Schöne daran ist, dass dieses gemeinsame Unterwegs-Sein, das „die Kirche“ in die Zukunft tragen soll, so neu gar nicht ist. Viel mehr strahlt da etwas durch, was von Anfang an da war: eine Gemeinschaft in Bewegung und das Vertrauen auf Gott.

 

Wo zwei oder drei“,

 

wir erinnern uns. Und hier saßen satte sieben Diözesen an einem Tisch, für deren Vertreter:innen klar war: Das ist ein Anfang und es geht weiter.

 

 

 

Von Cornelia Engler
Veröffentlicht am 16.09.2026
Drucken Teilen

Inhalt teilen

Bitte wählen Sie, auf welche Weise Sie die Seite teilen möchten.

Das fühlt sich nach Zukunft an

Wo zwei oder drei ... was aber, wenn vier oder fünf oder 22 zusammensitzen, zum Beispiel im Bildungshaus Batschuns?
Mehr lesen
Jeden Tag will ich dich preisen und deinen Namen loben.

Suchet den Herrn

25. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A – 20. September 2026
Mehr lesen
Was mit Neugier begann, geht weiter: Romina Kucher ist inzwischen NAVIGATE-Mentorin.

Einfach mal los

„Die Geschichten von fremden Menschen zu hören, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, hat mich sehr berührt.“ Genau solche Erfahrungen sind NAVIGATE.
Mehr lesen

Religion zwischen TikTok, Kirche und Klassenzimmer

Junge Menschen stellen religiöse Fragen zunehmend im Internet, während die Bindung an klassische kirchliche Angebote...
Mehr lesen
Du bist hier
  • Vorarlberger Kirchenblatt (617)
  • Aktuelles

Sie haben Fragen, Ideen, Rückmeldungen?

 

Kontaktieren

Sie uns!

 

kirchenblatt@kath-kirche-vorarlberg.at

Unser Büro

Bahnhofstraße 13

6800 Feldkirch

T +43 5522 3600-1214

kirchenblatt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 9 bis 11 Uhr

Freitag von 9 bis 12 Uhr

  • Impressum
  • Datenschutz
Anmelden