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Erzdiözese Wien / Stephan Schönlaub
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Nachfolge leben

2. Sonntag der Osterzeit – Weißer Sonntag,
Lesejahr A – 12. April 2026

1. Lesung

Apostelgeschichte 2,42–47

 

Das Idealbild einer Gemeinde

 

Die Gläubigen hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten. Alle wurden von Furcht ergriffen; und durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen. Und alle, die glaubten, waren an demselben Ort und hatten alles gemeinsam. Sie verkauften Hab und Gut und teilten davon allen zu, jedem so viel, wie er nötig hatte. Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Lauterkeit des Herzens.


Sie lobten Gott und fanden Gunst beim ganzen Volk. Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.

 

 

2. Lesung

1 Petrus 1,3–9

 

Freude und Hoffnung, auch wenn uns das Leben herausfordert

 

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu gezeugt zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unzerstörbaren, makellosen und unvergänglichen Erbe, das im Himmel für euch aufbewahrt ist. Gottes Kraft behütet euch durch den Glauben, damit ihr die Rettung erlangt, die am Ende der Zeit offenbart werden soll. Deshalb seid ihr voll Freude, wenn es auch für kurze Zeit jetzt sein muss, dass ihr durch mancherlei Prüfungen betrübt werdet. Dadurch soll sich eure Standfestigkeit im Glauben, die kostbarer ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde und doch vergänglich ist, herausstellen – zu Lob, Herrlichkeit und Ehre bei der Offenbarung Jesu Christi. Ihn habt ihr nicht gesehen und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unaussprechlicher und von Herrlichkeit erfüllter Freude, da ihr das Ziel eures Glaubens empfangen werdet: eure Rettung.

 

 

Evangelium

Johannes 20,19–31

 

Der Apostel Thomas mit ach so menschlichen Fragen und Zweifeln

 

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der Dídymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei.  Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Die aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

 

 

Antwortpsalm 

 

aus Psalm 118

 

So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.
So sollen sagen, die den Herrn fürchten:
Denn seine Huld währt ewig.


Meine Stärke und mein Lied ist der Herr;
er ist für mich zur Rettung geworden.
Schall von Jubel und Rettung in den Zelten
der Gerechten:
„Die Rechte des Herrn, Taten der Macht 
vollbringt sie!“


Ein Stein, den die Bauleute verwarfen,
er ist zum Eckstein geworden.
Vom Herrn her ist dies gewirkt,
ein Wunder in unseren Augen.


Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen jubeln und uns über ihn freuen.
Mein Gott bist du, dir will ich danken.
Mein Gott bist du, dich will ich erheben.

 

 

Macht

Wort zur 1. Lesung

Bei Trauergesprächen erzählen mir Menschen manchmal, dass sie sich mit der Kirche schwertun. Bei genauerem Hinhören spüre ich dann aber oftmals Sehnsüchte und einen tiefen Glauben. Persönliche Begegnungen mit ebendieser Kirche führten bei manchen zu Kränkungen, zu kritischer Distanz, manchmal auch zum Austritt.

 

Das Bild der Urkirche aus der Apostelgeschichte passt so gar nicht zu den Erfahrungen dieser Menschen. Die Gemeinde als innige Gemeinschaft, mit der Bereitschaft, alles zu teilen, als wichtige Säule des Gemeindelebens, ist  natürlich als Idealbild zu verstehen. Fehlentwicklungen sind menschlich, auch in der Urkirche gab es diese. Und doch könnten wir den Text zum Anlass nehmen und darüber nachdenken, welches Bild wir (unsere konkrete Pfarre) nach außen abgeben. Bei der Beschreibung in der Apostelgeschichte geht es um den Versuch, das Leben an der Frohen Botschaft auszurichten, Solidarität zu leben und auf das Gebet zu vertrauen. 

 

Beim Brotbrechen denken wir heute wohl primär an die Eucharistiefeier, im konkreten Text brechen die Menschen in ihren Häusern das Brot beim gemeinsamen Essen. Brotbrechen bedeutet teilen und die Augen vor der Not anderer nicht zu verschließen. Manches in diesem Text scheint heute schwer lebbar, aber die Grundausrichtung als Idealvorstellung bleibt bestehen: Festhalten an der Lehre der Apostel, gemeinschaftliches Leben in Solidarität und die Pflege des Gebetes.

 

Diese Grundpfeiler für glaubende Gemeinschaften haben in der Zeit der Apostelgeschichte dazu geführt, dass sie beim ganzen Volk beliebt waren und immer größer wurden. 

 

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.

Kontakt: sonntag@koopredaktion.at

Aus der KirchenBlatt-Ausgabe Nr. 13/14 vom 2./9. April 2026. 

 

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Veröffentlicht am 10.04.2026
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