Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Vorarlberger KirchenBlatt
Hauptmenü:
  • Informationen
    • Fastenserie
    • Abo-Service
      • Kombi_Abo
      • Print_Abo
      • Digital_Abo
      • Geschenk_Abo
      • Leser werben Leser_Abo
      • Schnupper_Abo
      • Gratis_Abo
      • Fasten_Abo
    • KirchenBlatt digital
      • KirchenBlatt-2026
    • KirchenBlatt Reisen
    • Für Werbekunden
    • Archiv
      • KirchenBlatt-2025
      • KirchenBlatt-2024
      • KirchenBlatt-2023
  • Digitalausgabe
  • Kalender
  • Personen
  • Kontakt
Menü
  • Informationen
    • Fastenserie
    • Abo-Service
      • Kombi_Abo
      • Print_Abo
      • Digital_Abo
      • Geschenk_Abo
      • Leser werben Leser_Abo
      • Schnupper_Abo
      • Gratis_Abo
      • Fasten_Abo
    • KirchenBlatt digital
      • KirchenBlatt-2026
    • KirchenBlatt Reisen
    • Für Werbekunden
    • Archiv
      • KirchenBlatt-2025
      • KirchenBlatt-2024
      • KirchenBlatt-2023
  • Digitalausgabe
  • Kalender
  • Personen
  • Kontakt
Inhalt:
KBW / Ionian
  • Vorarlberger Kirchenblatt (617)
  • Aktuelles

Verdienstvoll als Priester gewirkt

Am 27. Februar feiert Prälat Dr. Hans Fink seinen 90. Geburtstag. Seine Verdienste für die Katholische Kirche in Vorarlberg sind groß.

Von Mons. Rudolf Bischof

 

Wenn wir uns heute dankbar an die 60 Jahre erinnern, in denen Dr. Hans Fink als Priester gewirkt hat, möchte ich Sie zuerst in ein Stück der Vorarlberger und seiner Familiengeschichte entführen.
Im Jahre 1897 wurde sein Großvater Jodok Fink in den Reichsrat der Monarchie in Wien gewählt. Ihm verdankt Vorarlberg in den Projekten, die er verwirklicht hat, sehr viel. Nach dem 1. Weltkrieg setzte er sich sehr stark für die Demokratisierung und Gründung der Republik ein und verhandelte zusammen mit Karl Renner mit Kaiser Karl über dessen Abdankung. Danach war er führend im Aufbau des neuen Staates engagiert, weil Karl Renner lange Zeit bei den Friedensverhandlungen in Paris weilte, lag es an ihm, wichtige Grundlagen und Strukturen für das Weiterleben Österreichs zu schaffen. Warum ich darauf hinweise? Er war ein wichtiger Staatsmann an einem wichtigen Übergang unseres Staates.

 

Zeit des Übergangs

Dr. Hans Fink ist mit seinem Großvater vergleichbar. 1936 in Andelsbuch geboren, begann er 1949 das Gymnasium gleich in der 2. Klasse in der Gallusstrasse in Bregenz, wo er 1956 mit Auszeichnung maturierte. Danach trat er ins Priesterseminar in Innsbruck ein. Es war eine Zeit des Übergangs, wie damals 1918 bei Jodok Fink. Und seine Aufgabe sollte es werden, diesen Übergang zu erleben und mitzugestalten. Denn 1958 wurde Papst Johannes XXIII gewählt, der ganz überraschend ein Konzil ankündigte und in ihm viele Erneuerungen in der Kirche vollzogen hat. Mit ihm begann eine wichtige Erneuerung und Umwandlung der Kirche. Ich erinnere mich, wie wir wöchentlich gespannt am Radioapparat Mario von Galli zuhorchten, welche Beschlüsse beim Konzil durchgegangen sind. Während dieser Zeit studierte unser Jubilar Theologie in Innsbruck, auch bei Karl Rahner, der ja ein einflussreicher Konzilstheologe war. 1963 schloss er das Studium mit dem Doktorat in Theologie ab, war dann 3 Jahre Kaplan in Alberschwende.
1967 kam er zur Pädak nach Feldkirch, wo er Religionspädagogik und nach einem Studium in Zürich auch Psychologie unterrichtete. 1979 - 1986 war er dort sogar Direktor. Mit diesem Amt war er auch Vorsitzender bei Lehramtsprüfungen in fast allen Akademien in Österreich.

 

Erneuerung der Kirche

In diese Zeit fällt auch seine wertvolle Aufbauarbeit zur Verwirklichung der Konzilsgedanken in unserer Diözese. Zusammen mit Prof. Eduard Eisterer hielt er in fast allen Gemeinden Vorträge über das Konzil. Er war der Theologe unserer Diözese, der die Menschen in den Gemeinden motivierte, die Grundlagen zur Erneuerung der Kirche auch zu verwirklichen.
Eine neue Epoche in seinem Leben begann, als er 1986 Leiter des neugegründeten Schulamtes der Diözese und zugleich Inspektor für den Religionsunterricht in den Mittel- und Berufsschulen wurde. So war er Mitglied der Diözesanleitung und gehörte zum Konsultorenkollegium, dem höchsten Entscheidungs- und Beratungsgremiums für den Bischof. Bei vielen Entscheidungen der Besetzungen und in der Finanzkammer hatte er eine entscheidende Stimme. In fast allen Pfarreien des Landes spendete er das Sakrament der Firmung. In diese Zeit fällt auch, dass er über 40 Jahre der 1. Vorsitzende des Priesterrates war und vier Bischöfen seinen Dienst schenkte, Bischof Bruno, Bischof Klaus, Bischof Elmar und Bischof Benno. Der Priesterrat begleitete in dieser Zeit, den organisatorischen Aufbau der Diözese und die schwierigen Übergänge. Dr. Hans Fink konnte in seiner sachlichen und fundierten Art diese schwierigen Sitzungen in bester Art begleiten und zu Ergebnissen führen, die von konservativen und progressiven Seiten angenommen werden konnten.
Durch 4 Jahre war er Referent für die Ordens- und Säkularinstitute und begleitete Ordensgemeinschaften in ihren Fragen der Übergänge in eine lebbare Zukunft.

 

Gefragter Prediger

Einen großen Verdienst erlangte er auch durch sein Wirken in der Dompfarre. Er hat hier nicht nur manchen Übergang von Pfarrerwechseln begleitet und zeitweise den Pfarrer ersetzt, sondern hat auch eine sehr intensive Bibelgruppe gegründet. Besonders seine Predigten waren für viele Gottesdienstbesucher gefragt, motivierend und hilfreich. So kommentierte er manche schwierige Lehrschreiben und machte auch die Perikopen der Bibel verständlich und lebenswert.

 

Als Jungpriester in Japan

Sein Leben und Wirken hatte das Fundament in seiner Spiritualität. Schon als Jungpriester lebte er einen Sommer lang in einem Zenkloster in Japan und hat die tiefe Erfahrung der Meditation in sich aufgenommen, die eine wesentliche Ergänzung zur Weisheit der Bücher ist. Charles de Foucauld war für ihn ein gutes Vorbild. Er gründete auch eine Priestergruppe, in der junge und ältere Priester ihre Erfahrungen austauschen konnten und einander Mut machten. Er hat aufgezeigt, dass das Wort und die Taten Jesus das Einzige sind, das bleiben soll, wenn sich auch vieles verändert. Vieles ist zugewachsen und muss wieder sterben, damit Neues wachsen kann.
Er öffnete vielen in einer Zeit des Gottesverlustes den Zugang zum Göttlichen. Und wenn er noch so sehr ein Lehrender war, so hat der doch den Ausspruch von Charles de Foucauld gelebt: „Es gehört zu deiner Berufung, das Evangelium von den Dächern zu rufen, nicht durch dein Wort, sondern durch dein Leben.“ Er war für viele ein Vorbild und hat klar, bescheiden und einfach gelebt. Dies war eine wichtige Botschaft für ihn.

 

Große Dankbarkeit

Ein herber Schlag war für ihn als er an einem Morgen beim Frühstück einen Schlaganfall erlitt. Mit seiner bekannten Disziplin hat er mühsam wieder die Genesung erreicht, dass er noch einige Zeit in seiner Wohnung in der Herrengasse bleiben konnte. Erst als neuerliche gesundheitliche Schwierigkeiten auftauchten, konnte er nicht mehr allein leben und übersiedelte ins Antoniushaus in Feldkirch. Dort kann er nun den 90. Geburtstag feiern, zu dem wir ihm gratulieren. Viele in unserer Diözese zusammen mit Bischof Benno sind dankbar für sein Leben und sein Wirken. Gottes Segen, den er für viele erbeten hat, möge ihn weiter begleiten.

Aus der KirchenBlatt-Ausgabe Nr. 8 vom 26. Februar 2026. 

 

Noch kein Abo? Dann gleich eines bestellen

Zum Login der Digital-Ausgabe
Veröffentlicht am 25.02.2026
Drucken Teilen

Inhalt teilen

Bitte wählen Sie, auf welche Weise Sie die Seite teilen möchten.

Jesus ist mit uns auf dem Weg

2. Fastensonntag, Lesejahr A – 1. März2026
Mehr lesen

Warum geht denn das nicht schneller

Teil 2der Fastenserie mit Christine Haiden: Im Leben staut es immer wieder einmal, nicht nur im Straßenverkehr, auch...
Mehr lesen

Verdienstvoll als Priester gewirkt

Am 27. Februar feiert Prälat Dr. Hans Fink seinen 90. Geburtstag. Seine Verdienste für die Katholische Kirche in...
Mehr lesen

"Besser als der Herr Pfarrer!"

Conny Hotz ist für ihren Einsatz bei Hospiz Vorarlberg geehrt worden: Die einfühlsame Frau begleitet Menschen in der...
Mehr lesen
Du bist hier
  • Vorarlberger Kirchenblatt (617)
  • Aktuelles

Sie haben Fragen, Ideen, Rückmeldungen?

 

Kontaktieren

Sie uns!

 

kirchenblatt@kath-kirche-vorarlberg.at

Unser Büro

Bahnhofstraße 13

6800 Feldkirch

T +43 5522 3485-101

F +43 5522 3485-5
kirchenblatt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag von 9 bis 11 Uhr

Freitag von 9 bis 12 Uhr

  • Impressum
  • Datenschutz
Anmelden